Del Campe: Herr Türpe (Chemnitzer) aus Chemnitz ist der dümmste Briefmarkenhaendler im Gulag BRDDR

so langsam reißt mir der Geduldsfaden mit den Angeboten von chemnitzer.

Österreich / Lombardei und Venetien

L+V angebliche 7 II ist amtlicher Neudruck beendet

Bereits an dem niedrigen Markenformat und vor allem an der abweichenden LINIENZÄHNUNG statt Kammzähnung zu erkennen (siehe auch die zu großen Zahnlöcher, diese entsprechen im Vergleich meinen 1884er-Neudrucken). Einfach mal die senkr. Zahnlöcher nachzählen.

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und noch ein Hammer aus dem Hause Chemnitzer alias Tuerpe:

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Deutsche Besetzung II. WK Montenegro MiNr. 14 mit falschem Stempel beendet

die Signatur “Stempel falsch Krischke BPP” ist auf der Rückseite in rechter oberer Ecke noch erkenntlich und wurde abgeschwächt.

Artikelüberschrift: “Montenegro Nr.14 o signiert Seifert (4397 ) siehe scan”
Beschreibung von chemnitzer: “Michel 3.000,-? -wie besehen”

Es ist für mich sehr anstrengend, sachlich zu bleiben.

jeder mit gesundem Menschenverstand würde sagen, hier verhökert ein Betrüger seine Schore (Mittelalterlich für Betrügerware). Jedes deutsche Gericht glaubt aber dem Beschuldigten (wenn es überhaupt einmal vor Gericht kommt).

Das läuft dann ungefähr so ab: der Richter fragt, wieso die schlechten Fälschungen als echt angeboten wurden. Der Beschuldigte sagt dann, er habe geglaubt, dass alle Marken Echt wären. Er habe auf Auktionen gekauft oder auf dem Flohmarkt, wo ihm der Osteuropäische Verkäufer beim Barte seiner Großmutter die Echtheit geschworen hätte. Ganz zum Schluss bringt der Beschuldigte dann vor, er habe keine Ahnung von Briefmarken und wäre strunzdumm. Der Richter sagt dann, dass er er auch glauben würde, also Freispruch.

Fazit: wer nicht beim Herstellen von Fälschungen oder beim Falschstempeln erwischt wird, beruft sich erfolgreich auf Blödheit

P.S. für den Anwalt von Chemnitzer: das sind alles allgemeingültige Aussagen ohne jeden Bezug auf bestimmte Personen. Das wird auch der Anwalt bestätigen.

 

Chemnitzer blubbert rum, dass alles ein Versehen ist… und er alles erklären kann, die Frau davon gelaufen sei, und der Krebs bei ihm wohnt…

der Eindruck, es würden Anbieter ungerechtfertigt vorgeführt, täuscht. Betroffene beklagen sich, es würde ein Feldzug gegen ihre Person stattfinden. Oft werde ich an Hand eines Scan gefragt, was ich von der Marke halte. Dabei weiß ich weder ob die Marke irgendwo angeboten wird, noch wem sie gehört. Es geht alleine um die Sache.

Richtig ist, der heutige Delcampe-Anbieter Chemnitzer hat jahrelang auf Ebay angeboten. In etwa zu der Zeit, als bei dem Ebay-Account “Nicht registriertes Mitglied” stand, erfolgte wohl die Anmeldung auf Delcampe.

Ich mache seit fast 40 Jahren Fälschungsbekämpfung. Ich kenne jeden Spruch, jede Ausrede, jede Rechtfertigung. Ich kann darüber nicht mehr lachen und möchte auch davon nicht mehr gelangweilt werden. Am Briefmarkenmarkt, wie er sich heute darstellt, sind auch Personen schuld, die für mich nur widerwärtige Kriminelle sind und die nur Dank der Unkenntnis oder Unfähigkeit der Strafverfolgungsbehörden, relativ unbeschadet ihr Unwesen treiben können.

Briefmarkenhändler, die nicht wissen was sie anbieten (erkennt man an: “ohne Obligo”, “verkauft wie besehen” usw.) sollen doch einfach Mülltonnen leeren, Bratwürste verkaufen oder sonst etwas machen, was ihren Fähigkeiten entspricht. Wer nicht weiß, was er anbietet, kann höchstens ein verbotenes Glücksspiel veranstalten, aber keinen Kaufvertrag abschließen. Es gibt auch ehrliche Händler. Weshalb wissen die was sie anbieten?

Herr Geigle (BPP Präsident) wurde dafür gescholten, dass er geäußert hat, dass 90% der Händler unseriös wären. Jeder Fachmann weiß, das ist eine optimistische Einschätzung. Ich habe mit seriösen Anbietern gesprochen. Die fragten jeweils, wer denn die andern 9 wären. Das ist keine Satire, das ist die Realität. Nein, Spaß beiseite, die 10% ehrlicher Anbieter kommt hoffentlich noch hin.

Das Problem habe ich oft genug benannt. Will ich selbstständig ein Rohr verlegen, muss ich einen Meisterbrief haben. Will ich Briefmarkenhändler werden, reicht es, über 18 zu sein und die Geschäftsfähigkeit noch nicht aberkannt bekommen zu haben.

Das Thema hier heißt Fälschungsbekämpfung und “Fälschungen auf Delcampe”. Jede Fälschung kommt dran. Das ist völlig unabhängig davon, wer der Anbieter ist.

zum Punkt “alle Auktionskäufe der letzten 8 Jahre lassen sich belegen”. In vielen Auktionslosen sind Fälschungen enthalten. Es wird, hoffe ich doch, auch nie behauptet, alle Marken wären echt. Meist steht da, man solle die Lose besichtigen. Höchstbieter bei echten Auktionen, wird oft der, der die meisten Fälschungen für echt hält. Es sollten eben nur Fachleute mitbieten. Oft genug gibt es auch gute Lose, deren wahrer Wert nur von sehr wenigen erkannt wird. Fakt bleibt, echte Philatelisten stoppeln “Sammlungen” zurecht, die auf Realauktionen verhökert werden, um “Ebayverkäufer” mit Ware für die Schnäppchenjäger zu versorgen. So steht das zwar nicht dran, aber die Ware findet ihren Weg. In solchen Sammlung befindet sich oft keine einzige echte Marke, aber wen interessiert das schon? Man verkauft ja ohne Obligo (auf praktisch allen Plattformen verboten). Den blutigen Anfängern, die sich für Philatelisten halten, ist das aber auch egal.

Falls jemand auf einer Angebotsplattform einen Artikel beendet und zu einer Marke, bei der die Zähne abgeschnitten wurden, die Information gibt, doch nicht immer die Zähne abzuschneiden, ist das eine wichtige Sachinformation. Die gezähnte Marke hätte ja noch einen Wert gehabt. Warum soll eine Warnung vor einer Wertevernichtung negativ sein?

Genauso der Punkt mit dem Durchstich. Prinzipiell werden Hamburg 10-16 die Zähne abgeschnitten, um Hamburg 1-7 vorzutäuschen (ohne die 7 Schilling, die ist gezähnt teurer). Hannover Nr. 21 werden vom Durchstich befreit, um Nr. 20 vorzutäuschen. Hamburgmarken sind dann nicht hoch genug, die Hannovermarke ist nicht breit genug. Das ist den Fälschern egal. Die halten ihre Opfer für noch dümmer, als sich selbst.

Wenn einer dieser Fälscher (IQ 7, Toastbrot IQ 8), Teile der Zähnung oder des Durchstichs stehen lässt, dann sollte ein Anbieter, der die Marke als geschnitten anbietet, diese auch schön zurecht schneiden. Was ist an der Sachaussage falsch?

Wer der Fälscher ist bleibt offen. Niemand weiß es, niemand wird es je erfahren. Ich weiß es auch nicht. Zum Trost kann ich sagen, nach meiner Erfahrung fälschen die meisten Anbieter nicht selbst. Die Anbieter können lesen und schreiben, Angebote auf Online-Plattformen hochladen Rechnungen schreiben, Post versenden und vieles mehr. Die meisten Fälscher sind zu blöd dafür. Sie können eine Schere bedienen oder einen Stempel aus einer Kartoffel schnitzen. Manche können auch noch Stempel einsetzen, die freundliche Mitbürger aus Osteuropa mitgebracht haben. Also, keine Angst, hier wird niemand verdächtigt.

P.S. ist es nicht wirklich seltsam, wenn eine angeblich geschnittene Marke, an einer Seite noch den Durchstich zeigt? Gut, man könnte sagen, der Blindenhund war Gassi, aber sonst noch Ausreden?

Ebay: Sonja Husheer alias philasonny verkümmelt Fälschungen

Ebay: Sonja Husheer alias philasonny verkümmelt Fälschungen

Gerne gehen auch gewerbliche Anbieter auf Dummenfang. Artikel 370683969324 zeigt einen Rotkreuzblock aus Rheinland-Pfalz. Michelwert angeblich 1400,- und in Titel und Beschreibung steht nichts von FALSCH. Es wird ein echter Block angeboten und es wird darauf hingewiesen, dass der Block ungeprüft ist. Wer echte Blocks nur geprüft will, muss hier noch in die Prüfung investieren.

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Der Verkäufer meint vermutlich etwas anderes. Er will sicher, für 280,- Euro echtes Geld, auch mit einer wertlosen Stempelfälschung erfüllen können.

Die breite von Kreis, Steg und Buchstaben, sind beim echten Stempel ziemlich anders. Das Wort “ungeprüft” ist häufig bei dubiosen Angeboten dubioser Anbieter zu finden. Sonja H. aus B. scheint also zu “ahnen”, dass hier eine Fälschung verhökert werden soll.

Der Anbieter:

Sonja Husheer
Sonja Husheer
Danziger Straße 4
30890 Barsinghausen
Deutschland
Telefon:05105/80170
E-Mail:ebay@philasonny.de

Das Wort “ungeprüft” müsste genauso wie “ohne Obligo” verboten werden. In der Regel glauben die Anbieter die Folgen von Beschiss zu mildern (siehe Stichwort Erfüllungspflicht in der Komfortsuche)

Hier noch ein echter Abschlag aus der Stempeldatenbank: