Ebay: claudwo betruegt und bescheisst und findet das in Ordnung

Screenshot from 2013-06-05 23:28:06

mit falschem Datum, ich lese Juni 1948, mit falschem Ort, nicht Berlin, und wohl auch falschem Aufdruck und alle Stempel schief gesetzt. geschockt
Echt ist nur der hohe Preis lachen

Währungsreformzeit:

Die neuen DM-Briefmarken erschienen erst nach dem 1.9.48, die SW-Aufdrucke # 1÷16 z.B. am 3.9., die # 18÷20 ab 6.9.48. Zehnfachfrankaturen (entsprechend der Geldabwertung 1 : 10 ) sollten nur am 21. und 22. 6. gültig sein (Bizone). Wie es genau in Berlin gehandhabt (oder handgehabt?) wurde, kann ich nicht sagen. Das Stempeldatum 28.6.48 passt überhaupt nicht.

Auf jeden Fall: Fälscher haben von der Materie keine Ahnung, auch wenn sie, wie hier, aus den Wirrungen der Zeit Gewinn schlagen wollten (q.e.d.).

Ich hatte dem Anbieter die Qualität seines Briefes erklärt, u.A. mittels meines Beitrags hier und der Aufforderung das Papier in die runde Ablage zu versenken. Die Antwort:

Na wenn das dann wirklich so eine plumpe Fälschung ist bin ich ja beruhigt. Dann wird dies jeder, der sich wirklich dafür interessiert wohl ebenfalls sofort bemerken.
Da es aber generell nur Verboten ist, gefälschtes Bargeld in Umlauf zu bringen, ist es mir persönlich auch ziemlich egal, welche Beweggründe den Höchstbietenden zur Abgabe des Gebots veranlasst haben. Vielleicht sammelt er ja gerade solche Belege?! 😉
Schönen Abend!
– claudwo
Typischer Fall von aktivem “Verbotsirrtum” der kriminellen Sorte!

Will jemand bitte draufhauen? Ich habe den Watchdog informiert.

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